Die Gegner von Scientology

„Wo es Rauch gibt, ist auch ein Feuer“ heisst es im Volksmund. Aber in der Gegenwart von Fake-News stimmt das nicht zwingend. Und wer am finanziell längeren Hebel sitzt hat gute Chancen, damit durchzukommen.

Als das DIANETIK-Buch (Vorläufer von Scientology) veröffentlicht wurde, schoss es umgehend auf die Nummer 1 der New York Times Bestseller-Liste. Es entstand ein richtiggehender Hype um DIANETIK. Gleichzeitig gab es aber eine einflussreiche Interessen-Gruppe, welche an dieser Entwicklung keine Freude hatte. Die Amerikanische Psychiater-Vereinigung (APA) sah ihr Monopol in Gefahr.  Ein Handbuch, das Selbstverbesserung für jeden ermöglichte, würde grosse finanzielle Verluste für die Psychiatrie-Industrie bedeuten.

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Der weltweite Umsatz durch den Verkauf von Psychopharmaka beläuft sich JÄHRLICH auf über 76 Milliarden US-Dollar. Ein Grossteil davon wird durch diese Industrie in Public Relations und Werbung gesteckt. Auch gegen Alternativen?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die psychiatrischen Methoden keine wirklichen Resultate hervorbringen. Immer wie mehr Psychiater beschränken sich darauf, ihren Patienten Psychopharmaka zu verabreichen und verzichten auf eine Gesprächs- oder Psychotherapie. Es wird also kein Versuch mehr unternomnmen, den tatsächlichen Ursachen psychischer Pobleme auf die Spur zu kommen, sondern die Symptome werden einfach mittels chemischen Hilfsmitteln unterdrückt. Nicht sehr nachhaltig, aber lukrativ.

In DIANETIK wurde die Ursache von negativen Gefühlen und Gedanken gefunden. Ebenfalls eine Methode, wie verborgene Erinnerungen auf natürlichem Weg unserem normalen Denken zugänglich gemacht werden können.

Um die Begeisterung an DIANETIK einzudämmen wurden bereits kurz nach Veröffnetlichung von Dianetik im Jahr 1950 durch die Amerikanische Psychiatervereinigung negative „Buchbesprechungen“ von DIANETIK und falsche Berichte in diversen „seriösen“ Fachmagazinen organisiert. Nachdem „Experten“ ihre Beurteilung abgegeben hatten, wurden sie der breiten Öffentlichkeit durch die üblichen Medien zugänglich gemacht.

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Fake-News gibt es nicht erst seit gestern. Und wer die Finanzen dazu hat, hat auch gute Aussichten, dass sich diese gegen Aussenseiter durchsetzten.

Ganze Dossiers wurden angelegt, die ausschliesslich unschmeichelhafte „Informationen“ enthielten und natürlich unter anderem an die zweckdienlichen Regierungsstellen weiter geleitet wurden.

Auch wenn dieses Vorgehen vergleichsweise simpel im Entwurf und in der Durchführung war, hatte es weitreichende Konsequenzen. Alle folgenden Angriffe auf DIANETIK und Scientology waren nichts als das Resultat des ursprünglichen Schemas, Dossiers zu erdichten und diese so umfassend wie möglich zu verbreiten, um sie öffentlich zu diskreditieren.

Im Verlauf der Anwendung der DIANETIK-Methode kam man zwangsläufig auch mit schweren Fällen in Kontakt. Auch solche, welche zuvor in den Händen von Psychiatern gewesen waren, die ihrerseits wiederum enge Beziehungen zu den Geheimdiensten pflegten.

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Mit kombinierter Schmerz-Drogen-Hypnose hatte die CIA in der Vergangenheit eine der schlimmsten Methoden der Verhaltensmanipulation verwendet.

So kam es, dass der Autor von DIANETIK als erster die Tatsache der Mind-Control-Projekte (Projekte zur Verstandeskontrolle) der Regierung file_5_14_2öffentlich bekannt machte und aufs schärfste verurteilte – ganze 25 Jahre bevor  die Fakten durch den amerikanischen Kongress aufgrund von Untersuchungsausschüssen an die Öffentlichkeit gelangten. Diese und andere Enthüllungen von kriminellen Aktivitäten der Central Intelligence Agency (CIA, der amerikanische Geheimdienst) veränderten damals die öffentliche Einstellung gegenüber dieser Spionagetruppe und bewegte sie weg von dem bis dato patriotischen und irgendwie glorifizierten Image, hin zu dem einer Verbrecher Agentur, die mit schmutzigen Tricks die eigene Bevölkerung zu ihren Opfern machte. Er veröffentlichte seine Forschungsergebnisse im Buch „Die Wissenschaft des Überlebens“.

Obwohl die Angriffe gegen Scientology in den letzten Jahrzehnten gewaltige Ausmasse annahmen, darf man ihre Quelle nicht vergessen – jener kleine, aber einflussreiche Kreis von Psychiatern. Auch die Art der Angriffe hat sich im Laufe der Jahre nicht verändert: falsche Beschuldigungen, die gezielt in den Medien plaziert und dann als „tatsachengemässe Hintergrundinformation“ in den Akten von Behörden ihren Niederschlag finden.